Bibliometrie in der Forschungsbewertung

[Forschung & Lehre 11/2011]

Aussagekraft und Grenzen

Werner Marx

Von den einen als bloßes Zitatezählen kritisiert, wird die Bibliometrie in der Forschungsbewertung von anderen hochgelobt. Was bringt die Bibliometrie für die Bewertung von Forschungsleistung? Kann sie Gutachter gar ersetzen oder ist ein Zusammenspiel von Peer Review und Bibliometrie die sachgerechteste Lösung? Eine Analyse.

In der Wissenschaft werden die Publikationswürdigkeit von Arbeiten, die Förderungswürdigkeit von Forschungsvorhaben und die Qualifikation von Stellenbewerbern von erfahrenen Fachkollegen (Peers) beurteilt. Diese „Wächter der Wissenschaft“ sollen im Rahmen des sogenannten Peer Review Verfahrens die Qualität der Forschung gewährleisten. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass Gutachter die Bedeutung einer wissenschaftlichen Arbeit nicht erkennen oder sachfremde Einflüsse eine objektive Bewertung beeinträchtigen. Wenn es um die Einschätzung von Fachkollegen geht, sind auch Wissenschaftler nicht unbedingt objektiv – und manchmal auch überfordert. Gutachtergremien setzen sich außerdem meist nur aus wenigen Experten zusammen, was die Gefahr der Subjektivität noch erhöht.

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