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Bibliometrie in der Forschungsbewertung

[Forschung & Lehre 11/2011]

Aussagekraft und Grenzen

Werner Marx

Von den einen als bloßes Zitatezählen kritisiert, wird die Bibliometrie in der Forschungsbewertung von anderen hochgelobt. Was bringt die Bibliometrie für die Bewertung von Forschungsleistung? Kann sie Gutachter gar ersetzen oder ist ein Zusammenspiel von Peer Review und Bibliometrie die sachgerechteste Lösung? Eine Analyse.

In der Wissenschaft werden die Publikationswürdigkeit von Arbeiten, die Förderungswürdigkeit von Forschungsvorhaben und die Qualifikation von Stellenbewerbern von erfahrenen Fachkollegen (Peers) beurteilt. Diese „Wächter der Wissenschaft“ sollen im Rahmen des sogenannten Peer Review Verfahrens die Qualität der Forschung gewährleisten. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass Gutachter die Bedeutung einer wissenschaftlichen Arbeit nicht erkennen oder sachfremde Einflüsse eine objektive Bewertung beeinträchtigen. Wenn es um die Einschätzung von Fachkollegen geht, sind auch Wissenschaftler nicht unbedingt objektiv – und manchmal auch überfordert. Gutachtergremien setzen sich außerdem meist nur aus wenigen Experten zusammen, was die Gefahr der Subjektivität noch erhöht.

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The use and misuse of bibliometric indices in evaluating scholarly performance

Ethics in Science and Environmental Politics (ESEP), Vol. 8, No. 1, 2008.

Quantifying the relative performance of individual scholars, groups of scholars, departments, institutions, provinces/states/regions and countries has become an integral part of decision-making over research policy, funding allocations, awarding of grants, faculty hirings, and claims for promotion and tenure. Bibliometric indices (based mainly upon citation counts), such as the h-index and the journal impact factor, are heavily relied upon in such assessments. There is a growing consensus, and a deep concern, that these indices — more-and-more often used as a replacement for the informed judgement of peers — are misunderstood and are, therefore, often misinterpreted and misused. The articles in this ESEP Theme Section present a range of perspectives on these issues. Alternative approaches, tools and metrics that will hopefully lead to a more balanced role for these instruments are presented.

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